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In- und Ausland

Stadtplan-Erbe Falk wegen Anstiftung zum Mord vor Gericht

Prozesse

Mittwoch, 21. August 2019 - 11:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/Main. Der Prozess gegen den Erben des Stadtplan-Verlags Falk, Alexander Falk, wegen Anstiftung zum Mord hat vor dem Frankfurter Landgericht begonnen.

Alexander Falk, einer der Erben des gleichnamigen Stadtplan-Verlags, im Gerichtssaal. Foto: Arne Dedert

Der 50-Jährige sagte vor Beginn des Verfahrens im Gerichtssaal, er sei froh, dass der Prozess losgehe und er seine Unschuld beweisen könne. Er sitze seit knapp einem Jahr unschuldig im Gefängnis und vermisse seine Familie.

Die Staatsanwaltschaft wirft Falk vor, im Jahr 2009 in einem Hamburger Restaurant einen Mittelsmann mit der Ermordung eines Frankfurter Rechtsanwalts beauftragt zu haben. Dazu soll er einen Umschlag mit Bargeld übergeben haben. Im Februar 2010 lauerten unbekannte Täter dem Rechtsanwalt auf und verletzten ihn durch einen Schuss ins linke Bein.

Die Anklage hält einen beim Landgericht Hamburg anhängigen Zivilrechtsstreit für das Motiv für den Mordauftrag. Der angeschossene Anwalt bereitete eine Millionenklage gegen den Unternehmer vor, der nach dem Verkauf des Stadtplan-Verlags in Internetunternehmen investiert hatte und zeitweise als einer der hundert reichsten Deutschen galt.

Das Gericht will mehr als 20 Zeugen und mehrere Sachverständige vernehmen. Bisher sind Termine bis in den Dezember hinein festgelegt.

Alexander Falk (M.) wartet mit seinen Verteidigern Daniel Wölky (l.) und Björn Gercke auf den Beginn seines Prozesses. Foto: Arne Dedert

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