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Studie: Jugendlichen fehlt bei Nachrichten Alltagsbezug

Medien

Mittwoch, 28. April 2021 - 16:12 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Hamburg. Sind Nachrichten überhaupt wichtig? Für viele Jugendliche eher nicht. Zumindest wenn sie nichts oder wenig mit ihrem eigenen Alltag zu tun haben.

Peter Kropsch (2.v.l), Geschäftsführer der Deutschen Presse-Agentur (dpa), spricht an der Seite von Uwe Hasebrink (l, im Livestream), Direktor am Leibniz-Institut für Medienforschung, bei der Vorstellung der Studie zur Nachrichtenkompetenz Jugendlicher und junger Erwachsener. Foto: Christian Charisius/dpa

Vielen Jugendlichen in Deutschland geht einer Studie zufolge das Nachrichtenangebot an ihrer eigenen Lebenswelt vorbei.

„Die Hälfte der Jugendlichen hält es nicht für wichtig, sich über Neuigkeiten und aktuelle Ereignisse zu informieren. Bei journalistischen Nachrichten fehlt ihnen oft der Bezug zu ihrem persönlichen Alltag“, heißt es in der am Mittwoch vorgestellten Studie als ein Kernergebnis zur Nachrichtenkompetenz Jugendlicher und junger Erwachsener in der digitalen Medienwelt.

Die Studie mit repräsentativer Befragung ist Teil des Projekts #UseTheNews. Das bundesweite Projekt ist von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und der Hamburger Behörde für Kultur und Medien initiiert und koordiniert, zahlreiche Partnerinstitutionen unter anderem aus Medien und Wissenschaft beteiligen sich. Das Leibniz-Institut für Medienforschung erstellte die Studie.

© dpa-infocom, dpa:210428-99-387851/2

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