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Tödlicher Flugzeugabsturz: Leichen sollen obduziert werden

Unfälle

Dienstag, 2. April 2019 - 09:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Erzhausen/Moskau. Zwei Tage nach dem Absturz einer Einpropeller-Maschine in Hessen sollen heute die drei Leichen obduziert werden.

Ein Mann trauert an der Absturzstelle. Zwei Feuerwehrleute stehen neben ihm. Foto: Boris Roessler

Bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung soll den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge unter anderem die Identität der Toten zweifelsfrei geklärt werden. Unter anderem soll die russische Geschäftsfrau Natalija Filjowa (55) darunter sein. Das hatte die Fluggesellschaft S7, deren Miteigentümerin Filjowa ist, mitgeteilt. Bei den beiden anderen Opfern könnte es sich um den Vater der Frau sowie einen russischen Piloten handeln.

Die Maschine war am Sonntagnachmittag bei frühlingshaftem Wetter in ein Spargelfeld bei Erzhausen nahe Darmstadt gestürzt und sofort ausgebrannt. Sie befand sich im Landeanflug auf den Flugplatz Egelsbach.

Wie es zum Absturz des Propellerflugzeugs kam, ist noch unklar. Die endgültige Klärung dieser Frage könne „Wochen, Monate, auch Jahre dauern“, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) am Montag. Die BFU will bis zum 25. Mai einen ersten Zwischenbericht vorlegen.

Beamte der Kriminalpolizei und Luftfahrtexperten untersuchen das Wrack eines am Vortag abgestürzten Geschäftsflugzeuges in der Nähe des Flugplatzes Egelsbach. Foto: Boris Roessler

Die Miteigentümerin der S7-Gruppe, Natalija Filjowa, ist beim Absturz eines Kleinflugzeuges in Südhessen ums Leben gekommen. Foto: Valery Titievsky/Kommersant

Feuerwehrleute in Schutzanzügen halten Brandwache nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs auf einem Spargelfeld. Foto: Gregor Bauernfeind

Die Überreste eines Kleinflugzeugs liegen auf einem Spargelfeld. Die viersitzige Maschine fiel in ein Spargelfeld in Erzhausen bei Darmstadt. Foto: Boris Roessler

Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr nahe der Absturzstelle eines Kleinflugzeugs. Foto: Boris Roessler

Ein völlig zerstörter Streifenwagen und ein Opel stehen nach einer Frontalkollision auf der B486 bei Langen. Foto: Boris Roessler


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