In- und Ausland

Trump: USA stehen vor sehr schmerzhaften zwei Wochen

Gesundheit

Mittwoch, 1. April 2020 - 00:40 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Washington. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in den USA ist in den vergangenen Tagen dramatisch angestiegen. Die USA sind gemessen an der Zahl der bestätigten Infektionen inzwischen weltweit am schwersten von der Pandemie betroffen.

„Ich möchte, dass jeder Amerikaner auf die harten Tage vorbereitet ist, die vor uns liegen“, sagt Donald Trump. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump hat die amerikanische Bevölkerung angesichts der Ausbreitung des Coronavirus auf „sehr harte zwei Wochen“ mit steigenden Todeszahlen eingestimmt.

„Ich möchte, dass jeder Amerikaner auf die harten Tage vorbereitet ist, die vor uns liegen“, sagte Trump im Weißen Haus in Washington. „Wir werden zwei sehr harte Wochen durchmachen.“ Er hoffe darauf, dass danach Licht am Ende des Tunnels erkennbar sein werde. „Aber dies werden sehr schmerzhafte, sehr sehr schmerzhafte zwei Wochen.“ Die Ausdauer der Amerikaner werde herausgefordert sein.

„Wir sind im Krieg mit einem tödlichen Virus“, mahnte Trump. Das Virus fordere viele Menschenleben. „Es passieren Dinge in diesem Land, wie wir sie noch nie erlebt haben.“ Es sei eine „Frage von Leben und Tod“, die herausgegebenen öffentlichen Richtlinien zu befolgen.

In den USA sind bereits mehr als doppelt so viele Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen als in China, wo die Lungenerkrankung Covid-19 ihren Ausgang nahm: Bis Dienstagabend (Ortszeit) verzeichnete die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore mehr als 180.000 Fälle. USA-weit starben demnach bereits mehr als 3700 Menschen an dem Virus.

Trump hatte am Sonntag bekanntgegeben, dass die restriktiven Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie in den USA bis Ende April verlängert werden sollen.


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