Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
In- und Ausland

U-Boot-Mordprozess: Psychiater raten zu Sicherungsverwahrung

Prozesse

Montag, 23. April 2018 - 10:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Kopenhagen. Psychiater halten den wegen Mordes angeklagten dänischen Erfinder Peter Madsen für so gefährlich, dass sie empfehlen, ihn auf unbestimmte Zeit ins Gefängnis zu schicken.

Beamte der Spurensicherung untersuchen das U-Boot „Nautilus“ des dänischen Ingenieurs Peter Madsen. Foto: Jacob Ehrbahn/Ritzau Foto/Archiv

Es müsse angenommen werden, dass er eine Gefahr für Leben und Gesundheit anderer Menschen sei, las der Staatsanwalt am Morgen vor Gericht aus einem rechtsmedizinischen Gutachten vor. Für den Fall, dass ihn das Gericht für schuldig befindet, werde Sicherungsverwahrung empfohlen. Das ist in Dänemark eine zeitlich unbegrenzte Strafe, die aber regelmäßig überprüft wird. Im Durchschnitt sitzen Sicherungsverwahrte knapp 15 Jahre im Gefängnis - ähnlich wie zu lebenslanger Haft Verurteilte.

Anzeige

Madsen ist angeklagt, die schwedische Journalistin Kim Wall in seinem U-Boot brutal gefoltert, getötet, die Leiche zerstückelt und dann über Bord geworfen zu haben. Der Erfinder selbst weist den Mordvorwurf zurück und beschreibt ein tragisches Unglück im Inneren seines selbstgebauten U-Bootes. Das Urteil wird für diesen Mittwoch erwartet.

Ihr Kommentar zum Thema

U-Boot-Mordprozess: Psychiater raten zu Sicherungsverwahrung

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha

Anzeige
Anzeige