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Umbau in der Kraftwerksparte belastet Siemens-Geschäft

Elektro

Donnerstag, 8. November 2018 - 08:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa München. Hohe Kosten für den Personalumbau in der Kraftwerksparte haben im vierten Quartal den Gewinn bei Siemens kräftig gedrückt.

Insgesamt präsentiert Siemens in nahezu allen Sparten sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis gestiegene Zahlen. Foto: Matthias Balk

In den letzten drei Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres verdiente der Münchner Mischkonzern unterm Strich 681 Millionen Euro - 46 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor, wie Siemens mitteilte. Der Umsatz stieg im vierten Quartal leicht um zwei Prozent auf rund 22,6 Milliarden Euro.

Im Gesamtgeschäftsjahr legte Siemens beim Gewinn indes zu. Nach Steuern blieben dem Konzern rund 6,12 Milliarden Euro - nach rund 6,09 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Der Umsatz stieg ebenfalls leicht von 82,86 Milliarden auf 83,04 Milliarden Euro.

Insgesamt präsentierte Siemens in nahezu allen Sparten sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis gestiegene Zahlen. Die Krise in der Kraftwerksparte aufgrund von Überkapazitäten insbesondere von großen Gasturbinen geht indes weiter. Die hohen Umbaukosten ließen das Ergebnis auf ein Minus von 139 Millionen Euro einbrechen. Der Umsatz ging um 8 Prozent auf rund 3,35 Milliarden zurück.

Anfang des Jahres hatte sich Siemens mit der Arbeitnehmerseite auf den Abbau von 2900 Stellen allein in Deutschland geeinigt sowie auf die Neustrukturierung der Standorte. Die Kosten für den Personalabbau allein in der schwächelnden Kraftwerkssparte bezifferte Siemens auf 301 Millionen Euro.


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