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In- und Ausland

Verbraucherschützer melden mehr als 2200 riskante Produkte

Verbraucher

Montag, 12. März 2018 - 12:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Brüssel. Giftige Puppen, gefährliches Spielzeug, entzündliche Akkus: Europäische Verbraucherschutzbehörden haben im vergangenen Jahr mehr als 2200 mal wegen gefährlicher Produkte Alarm geschlagen.

Dieser Teddybär hat ein Auge verloren und wird deshalb von der Verbraucherbehörde als gefährlich eingestuft. Foto: Anja Mia Neumann

Es folgten europaweit fast 4000 Rückrufaktionen, Verkauf- oder Importstopps, wie die EU-Kommission berichtete. „Das System funktioniert gut und die Behörden reagieren auf die Warnungen“, sagte EU-Kommissarin Vera Jourova in Brüssel.

Fast jede dritte Meldung (29 Prozent) betraf Spielzeug, gefolgt von Kraftfahrzeugen (20) und Bekleidung (12). Unter anderen seien zehn der bei Kindern so angesagten Fidget Spinner gemeldet worden, sagte Jourova. Die kleinen Spielzeuge enthielten etwa gefährliche Chemikalien oder Batterien, die hätten verschluckt werden können.

Wie schon im Vorjahr kam mehr als die Hälfte der beanstandeten Produkte (53 Prozent) aus China. Mit gut 350 Meldungen war Deutschland der Staat, aus dem die meisten Warnmeldungen kamen. Dies hängt nach Angaben der EU-Kommission unter anderem mit der Größe des Marktes, dem Importvolumen und den Erfahrungswerten der Kontrolleure zusammen.

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