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Verkehrsgerichtstag berät über Aggressivität auf den Straßen

Verkehr

Donnerstag, 30. Januar 2020 - 05:29 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Goslar. Was tun gegen gefühlt immer mehr Aggressivität im Straßenverkehr? Darum geht es diesmal beim Deutschen Verkehrsgerichtstag. Der Kongress endet traditionsgemäß mit Empfehlungen an den Gesetzgeber.

Laut einer Umfrage fühlen 90 Prozent der befragten Verkehrsteilnehmer eine zunehmende Aggressivität im Straßenverkehr. Foto: Marcus Führer/dpa

Auf Deutschlands Straßen sind nach dem Empfinden vieler Autofahrer immer mehr Rüpel unterwegs. In einer im Herbst 2019 veröffentlichten Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach beklagten 90 Prozent der befragten Verkehrsteilnehmer eine zunehmende Aggressivität im Straßenverkehr.

Jetzt befasst sich der Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) mit diesem Thema. Bis zum Freitag wollen die Experten im niedersächsischen Goslar die Gründe für die Aggressivität ausloten und nach Lösungen suchen.

Der 58. VGT wird heute in der historischen Kaiserpfalz vom neuen Präsidenten Ansgar Staudinger offiziell eröffnet. Der Bielefelder Rechtsprofessor ist Nachfolger des langjährigen Chefs des Verkehrsgerichtstags, des früheren Generalbundesanwalts Kay Nehm.

Auch in diesem Jahr sind in Goslar wieder knapp 2000 Verkehrsexperten zusammengekommen, um über aktuelle Themen des Verkehrs und des Verkehrsrechts zu diskutieren. Es geht diesmal auch um die künftige Ausbildung von Fahranfängern sowie um die Rolle von E-Scootern und anderen Elektro-Kleinstfahrzeugen für die künftige Mobilität der Gesellschaft.

Der Verkehrsgerichtstag endet traditionsgemäß mit Empfehlungen an den Gesetzgeber für Neuregelungen.


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