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In- und Ausland

Von der Leyen verteidigt Waffenlieferungen an Peschmerga

Verteidigung

Mittwoch, 18. Oktober 2017 - 12:09 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Die Bundeswehr bildet seit 2014 kurdische Peschmerga-Kämpfer für den Kampf gegen die Terrormiliz IS aus. Angesichts der militärischen Eskalation im Nordirak hat die Bundeswehr ihre dortige Mission zum Schutz der deutschen Soldaten vergangene Woche unterbrochen.

Laut von der Leyen ist man besorgt über die aktuelle Konfrontation zwischen Kurden und der irakischen Zentralregierung. Foto: Bernd von Jutrczenka

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die umfassenden Waffenlieferungen und die Ausbildung der kurdischen Peschmerga im Nordirak seit 2014 verteidigt. „Das war bitter nötig und richtig.“

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Das sagte die CDU-Politikerin zu dem Engagement im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die Ausbildungsmission im Nordirak sei ein Erfolg. 2014 habe der IS einen Völkermord an den Jesiden versucht, stand kurz vor Bagdad. Die Peschmerga hätten mit der internationalen Unterstützung den Vormarsch des IS gestoppt und ihn empfindlich geschlagen.

Man sei besorgt über die aktuelle Konfrontation zwischen Kurden und der irakischen Zentralregierung, so von der Leyen weiter. Die Verteidigungsministerin rief die Konfliktparteien zu einer friedlichen Lösung am Verhandlungstisch auf. Die Unterstützung der Verbündeten im Kampf gegen den Islamischen Staat sei „immer auch mit Blick auf die Einheit des Iraks“ gewährleistet. Deshalb habe man sich vergangenen Freitag in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt entschlossen, die Ausbildung der Peschmerga ruhen zu lassen, „um kein falsches Signal zu senden“.


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