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WHO-Frühwarnzentrum für Pandemien in Berlin eingeweiht

Gesundheit

Mittwoch, 1. September 2021 - 15:15 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Genf/Berlin. Um bei der nächsten Pandemie schneller reagieren zu können als beim Coronavirus, hat die WHO in Berlin ein Frühwarnzentrum geschaffen. Ein in Deutschland geborener Nigerianer wird erster Leiter.

Das Logo der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im europäischen Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf. Foto: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

Zur besseren Vorbereitung auf künftige Pandemien hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Berlin ein Pandemiefrühwarnzentrum geschaffen. Das Zentrum wurde am Mittwoch von Bundeskanzlerin Angela Merkel und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus eingeweiht.

Es soll Milliarden Daten über Tiergesundheit, Krankheiten, Bevölkerungsbewegungen, Klimawandelfolgen und vieles mehr verarbeiten. Darin sollen Muster frühzeitig erkannt und anhand von Computermodellen Bedrohungsszenarien erstellt werden.

Ziel ist es, bei einer neuen Pandemie viel früher als bei Corona Maßnahmen umzusetzen, damit ein Erreger sich möglichst nicht auf der ganzen Welt verbreitet. Erster Direktor ist der in Deutschland geborene nigerianische Epidemiologe Chikwe Ihekweazu, der zurzeit die Gesundheitsbehörde Nigerias leitet. Das Zentrum startet auf dem Gelände der Charité, einem der Gründungspartner, und soll künftig einen eigenen Campus in Kreuzberg erhalten, wie die WHO mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:210901-99-52810/4

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