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In- und Ausland

WTO-Konferenz beginnt ohne Konsens bei den Hauptthemen

Handel

Sonntag, 10. Dezember 2017 - 19:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Buenos Aires. Mit unterschiedlichen Verhandlungspositionen ist die Welthandelsorganisation (WTO) in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires in ihre 11. Ministerkonferenz gestartet.

WTO-Generalsekretär Roberto Acevedo, die Vorsitzende Susana Malcorra und Sprecher Keith Rockwell (links) eröffnen die Konferenz. Foto: Maximiliano Ramos

Vertreter aus 164 Ländern verhandeln unter anderem über Fischerei, Landwirtschaft und e-commerce. Es gebe noch große Meinungsunterschiede in der Ausarbeitung der besprochenen Abkommen, erklärte WTO-Generalsekretär Roberto Acevédo am Sonntag auf einer Pressekonferenz zum Auftakt des Treffens. Die Bedrohung durch Protektionismus bestehe weiterhin. Er forderte alle Teilnehmer auf, Flexibilität zu zeigen.

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Auch die Konferenzvorsitzende Susana Malcorra sprach von einem „komplexen Umfeld“ für die Verhandlungen. „Wir werden versuchen, in Buenos Aires die internationale Unterstützung für einen auf Regeln basierenden Handel wieder zu beleben“, sagte Malcorra.

Die Bundesregierung sieht die Fortführung des WTO-Systems trotz der Politik der neuen US-Regierung als gesichert. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die USA aus der WTO austreten möchten“, sagte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor Beginn der Konferenz. Angesichts des wachsenden Protektionismus weltweit werde die Zusammenarbeit der WTO-Mitgliedsländer immer wichtiger.

„Freier und fairer Handel basierend auf gemeinsamen Regeln darf nicht zur Disposition stehen“, erklärte Zypries. Die Bundesregierung wolle Fortschritte beim Abbau von Agrarsubventionen und mehr Transparenz im Dienstleistungsbereich und beim elektronischen Handel.

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