In- und Ausland

Wetterdienst registriert Rekordtrübheit

Wetter

Donnerstag, 25. Januar 2018 - 15:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Offenbach. Grau, grau und noch mal grau: Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist es in Deutschland noch nie so trüb und grau gewesen wie bisher in diesem Winter.

Grau in Grau: Passant in Berlin im Nebel. Foto: Maurizio Gambarini

Dezember und Januar seien zusammen die Monate mit der geringsten Sonnenscheindauer, seit 1951 mit den Messungen begonnen wurde, sagte der Meteorologe Thomas Kesseler-Lauterkorn vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstag. „Das, was wir gefühlt schon wussten, ist auch objektiv der Fall.“

Betrachte man die Monate einzeln, schnitten sie allerdings besser ab: Im Dezember 1993 habe deutschlandweit im Schnitt nur 18,4 Stunden lang die Sonne geschienen, im vergangenen Dezember seien es 27,8 Stunden gewesen. Besonders trüb sei auch der Januar 2013 gewesen mit nur 22,2 Stunden Sonnenschein. Für diesen Januar zeichne sich deshalb ebenfalls kein Rekord ab, denn an mehreren Messstationen sei dieser Wert bereits überschritten worden.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.