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Zahl der Taifun-Opfer auf Philippinen steigt über 200

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Montag, 20. Dezember 2021 - 06:04 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Manila. Der Taifun „Rai“ war in der vergangenen Woche auf Land getroffen und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Die Todeszahlen steigen weiter.

„Rai“ war den Behörden zufolge der bisher stärkste Taifun in diesem Jahr auf den Philippinen. Foto: Jilson Tiu/AP/dpa

Die Zahl der Toten nach dem heftigen Taifun „Rai“ auf den Philippinen steigt weiter. Nach neuen Erkenntnissen seien mindestens 208 Menschen ums Leben gekommen, 52 weitere würden noch vermisst, teilte die Polizei mit.

Laut dem Katastrophenschutz des südostasiatischen Inselstaats mussten zudem mehr als 480.000 Menschen in Evakuierungszentren untergebracht werden. Viele sind bis auf Weiteres obdachlos. „Rai“ war den Behörden zufolge der bisher stärkste Taifun in diesem Jahr auf den Philippinen.

Nachdem der - vor Ort „Odette“ genannte - Tropensturm am Samstag weitergezogen war, wurden die Rettungsarbeiten in den verwüsteten Gebieten verstärkt. 129 Tote seien alleine in der zentralen Region Visayas verzeichnet worden, 41 weitere in der südlichen Region Caraga, so die Polizei.

„Rai“ war in der vergangenen Woche mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen und hinterließ eine Spur der Zerstörung. Zahlreiche Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht, ebenso Felder und Ernten. Der Sturm legte auch Strom- und Kommunikationsleitungen lahm und isolierte einige Inseln und Städte.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Taifun „Haiyan“ hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet.

© dpa-infocom, dpa:211220-99-448414/2

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