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NRW

15-jähriger Schüler an ansteckender Meningitis gestorben

Gesundheit

Freitag, 29. September 2017 - 15:45 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Mönchengladbach. Ein 15-jähriger Schüler ist in Mönchengladbach an einer Hirnhautentzündung - ausgelöst durch Meningokokken - gestorben. Die Stadt sucht nun alle, die zu dem Jugendlichen in den vergangenen zehn Tagen Kontakt hatten und sich angesteckt haben könnten. Der Schüler habe die 9. Klasse einer Realschule besucht. Zur Vorsorge wird eine rasche Antibiotika-Einnahme empfohlen.

Eine Meningokokken-Infektion kann innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden. Die Bakterien verursachen eine Hirnhautentzündung, die sogenannte Meningitis, in seltenen Fällen eine Blutvergiftung. Symptome einer Infektion sind Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und Übelkeit.

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In Mönchengladbach wurden in diesem Jahr bisher zwei Infektionsfälle bekannt, im vergangenen Jahr war es einer. Bundesweit wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im vergangenen Jahr 338 schwer verlaufende Meningokokken-Infektionen registriert, bei denen 24 Menschen starben.

Am häufigsten werden Meningokokken als Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen. Eine Hirnhautentzündung äußert sich durch Fieber, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit und ein getrübtes Bewusstsein, starke Schläfrigkeit oder Benommenheit.


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