NRW

2020 nur ein Untersuchungshäftling geflohen: Für 28 Minuten

Justiz

Dienstag, 16. März 2021 - 15:44 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Im vergangenen Jahr ist nur ein Gefangener aus dem geschlossenen Vollzug in NRW getürmt. Die Flucht des Untersuchungshäftlings auf dem Weg in ein Krankenhaus war schnell vorbei, wie aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervorgeht: Demnach hatte die alarmierte Polizei den Mann nach 28 Minuten wieder eingefangen. Aus dem Offenen Vollzug sind 2020 laut Justizministerium 182 Gefangene entwichen.

Ein Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Im Offenen Vollzug dürfen Gefangene tagsüber zum Beispiel einem normalen Job nachgehen - und müssen nur den Abend und die Nacht im Gefängnis verbringen. Häftlinge werden laut Ministerium dort nur untergebracht, wenn man davon ausgeht, dass sie abends auch wieder in ihrer Zelle sitzen. Wie viele der 182 Entwichenen aus dem Offenen Vollzug wieder gefunden wurden, geht aus dem Bericht nicht hervor.

© dpa-infocom, dpa:210316-99-847334/2

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