36-Jähriger auf offener Straße umgebracht: Prozessauftakt

dpa/lnw Düsseldorf. Ein 36-Jähriger wird im vergangenen Sommer in Monheim auf offener Straße umgebracht. Nun stehen zwei Männer wegen der Tat vor Gericht. Angeklagte und Opfer sollen sich gekannt haben.

36-Jähriger auf offener Straße umgebracht: Prozessauftakt

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

Ein halbes Jahr nach dem Tod eines 36-Jährigen in Monheim stehen heute zwei Männer in Düsseldorf wegen Totschlags vor Gericht. Sie sollen den Mann auf offener Straße umgebracht haben. Die beiden Angeklagten hatten sich drei Tage nach der Tat der Polizei gestellt und eine Auseinandersetzung mit dem Opfer eingeräumt.

Der 38-jährige Deutsche und der 40-jährige Serbe gaben an, zur Tatzeit völlig betrunken gewesen zu sein. Laut Anklage hatten sie das Opfer mit Tritten und Schlägen malträtiert. Dann habe einer der Angeklagten mit einem Messer auf das Opfer eingestochen. Einer der Angeklagten soll auch noch mit einem Fahrrad über das am Boden liegende Opfer gefahren sein.

Der 36-Jährige war verblutet und knapp zwei Stunden nach der Tat in einer Klinik gestorben. Die Ermittler hatten danach Anhaltspunkte dafür entdeckt, dass sich die Verdächtigen und das Opfer kannten.