500. „Kölner Treff“ mit Bettina Böttinger

dpa/lnw Köln. „Gut gemachtes Wohlfühl-Fernsehen“ - so charakterisiert Bettina Böttinger ihre Talkshow „Kölner Treff“. Seit 2006 bringt sie Menschen zusammen, die sich in dieser Kombination sonst wohl nie treffen würden. Jetzt gibt es ein Jubiläum zu feiern.

500. „Kölner Treff“ mit Bettina Böttinger

Die Moderatoring des „Kölner Treffs“ Bettina Böttinger hält ihren Hund Finchen auf dem Arm. Foto: Oliver Berg/Archivbild

Der „Kölner Treff“ mit Bettina Böttinger wird am Freitag (17. Mai) zum 500. Mal ausgestrahlt. In der Jubiläumssendung werden unter anderem der Modemacher Guido Maria Kretschmer, die Schauspielerin Cordula Stratmann und der ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny dabei sein.

Die Reihe lief ursprünglich in den 70er und Anfang der 80er Jahre. Zu den damaligen Moderatoren gehörten Alfred Biolek und Elke Heidenreich. 2006 wurde das Format mit Bettina Böttinger neu aufgelegt, seitdem sind 500 Ausgaben entstanden. Pro Sendung schauen WDR-Angaben zufolge etwa 440 000 Menschen zu.

Das Konzept der Sendung am Freitagabend um 22.00 Uhr sei denkbar einfach, sagte Böttinger der Deutschen Presse-Agentur: „Ich lade mir sechs Gäste ein, und wir machen uns und dem Zuschauer einen netten Abend.“ Die Gäste müssten möglichst unterschiedlich sein. „Es sollte eine Runde sein, bei der man denkt: Aha, das ist ja interessant, die kommen da zusammen wie sonst eigentlich nie mehr im Leben.“

Die Sendung sei auch ein journalistisches Format, aber sie setze nicht auf Aktualität. Im Vordergrund stehe die Unterhaltung. „Wenn Sie wollen, können Sie sagen: Wohlfühl-Fernsehen. Ist nicht das Schlechteste heutzutage. Gut gemachtes Wohlfühl-Fernsehen mit guten Gesprächen. Die Urform der menschlichen Kommunikation: Reden.“

Das Verhältnis zwischen Prominenten und Nicht-Prominenten sei in etwa 5 zu 1. „Wir bemühen uns, in jeder Sendung einen nicht prominenten Menschen vorzustellen. Und diese Gäste halten den Prominenten immer stand.“