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NRW

74-Jähriger in Wohnheim attackiert: Rentner gestorben

Kriminalität

Mittwoch, 7. Februar 2018 - 16:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Bielefeld. Ein 74-Jähriger, der vor rund zwei Wochen in einem Bielefelder Wohnheim lebensgefährlich verletzt wurde, ist an seinen schweren Verletzungen gestorben. Nach dem Tod des Seniors am Mittwoch soll die Leiche obduziert werden, um die genauere Todesursache zu klären, teilte die Polizei Bielefeld mit. Eine Mordkommission ermittelt. In Verdacht stand unmittelbar nach der Tat ein 21 Jahre alter Mitbewohner des Manns. Er streite sie jedoch ab, wie ein Polizeisprecher sagte.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Am Samstag vor rund zwei Wochen war die Feuerwehr alarmiert worden, weil der Senior mit lebensgefährlichen Verletzungen in dem Übergangswohnheim gefunden wurde. Der Mann hatte zahlreiche Verletzungen am Kopf, am Oberkörper und an den Beinen. Die Ursache dafür waren nach Polizeiangaben massive Schläge. Zur Tatwaffe konnte der Sprecher weiter keine Angaben machen.

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Der polizeibekannte 21-Jährige geriet in Verdacht, weil er den Rentner im Dezember schon einmal so schwer attackiert haben soll, dass dieser ins Krankenhaus musste. Kurz nach dem Fund des Schwerverletzten bei der zweiten Attacke wurde er außerdem laut Zeugen in der Nähe des Tatorts gesehen. Nach intensiver Fahndung habe er sich damals dann selbst bei der Polizei gemeldet und sei festgenommen worden, hieß es. Den Antrag auf Untersuchungshaft wies eine Haftrichterin zurück. Der Tatverdächtige kam wieder auf freien Fuß. Ob der Mann noch verdächtigt wird, wollte die Polizei aus Ermittlungsgründen nicht sagen.

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