Abstellungssperre „alternativlos“: Voglsammer zurück

dpa/lnw Bielefeld. Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld sieht sich bestätigt in der Nicht-Abstellung seiner Nationalspieler für die Länderspiel-Phase. „Das war für uns alternativlos“, sagte Arminias Geschäftsführer Samir Arabi am Donnerstag. „Hätten wir die Spieler abgestellt, wären sie in Quarantäne gekommen und hätten für das Spiel gegen Bayer Leverkusen nicht zur Verfügung gestanden“, erklärte der 41-Jährige. Betroffen waren gleich fünf Bielefelder Profis, die für unterschiedliche Nationalmannschaften angefordert, aber nicht abgestellt wurden. „Das war für uns eine gute Lösung“, sagte Arminias Cheftrainer Uwe Neuhaus.

Abstellungssperre „alternativlos“: Voglsammer zurück

Samir Arabi, Sportchef von Arminia Bielefeld spricht während eines Interviews. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach fünf Niederlagen in Serie wird Neuhaus gegen Leverkusen am Samstag eine neuformierte Startformation ins Rennen schicken. „Es werden nicht elf neue Spieler auflaufen, aber die eine oder andere Veränderung wird dabei sein“, sagte der Trainer. Wieder dabei ist auch Andreas Voglsammer nach seiner schweren Mittelfußverletzung. „Er ist gesund und trainiert seit drei Wochen. Er wird sicher nicht von Beginn an spielen, kann uns aber vielleicht 15 oder 20 Minuten helfen“, sagte Neuhaus. Verzichten muss der Coach auf U21-Nationalspieler Arne Maier, der aus privaten Gründen am Wochenende nicht zur Verfügung steht.

Personelle Alternativen wird es in der nächsten Transferperiode im Winter bei den Bielefeldern nicht geben. „Es gibt derzeit jede Woche neue Hiobsbotschaften, da werden wir vorsichtig sein mit Ausgaben. Es wird im Winter sicherlich keine Transferaktivitäten geben, es sei denn ein Spieler verletzt sich schwer“, sagte Arabi.