NRW

Aktivisten wollen erneut im Hambacher Forst unterwegs sein

Energie

Samstag, 8. September 2018 - 02:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Kerpen. Wie geht es weiter im Hambacher Forst? Aktivisten wollen ihn nicht preisgeben, der Energiekonzern RWE will im Herbst aber roden. Auch am Samstag ist mit Aktionen der Rodungsgegner zu rechnen.

Baumhäuser der Waldbesetzer im Hambacher Forst. Foto: Henning Kaiser

Klimaaktivisten wollen sich aus Protest gegen die Rodungspläne im Hambacher Forst am Samstag erneut auf den Weg in das Braunkohlerevier machen. „Wir werden auf jeden Fall wieder in den Wald kommen“, kündigte ein Sprecher der „Aktion Unterholz“ an. Unter anderem gehe es darum, die kaputt gegangene Infrastruktur der Waldbesetzer weiter zu reparieren. Die Organisation hatte in den vergangenen Tagen ein „Wochenende des Widerstands“ ausgerufen.

Hintergrund sind Aufräumaktionen von RWE am Mittwoch und Donnerstag. Mitarbeiter des Energiekonzerns hatten unter starkem Polizeischutz Barrikaden, Möbelstücke und vieles mehr aus dem Wald abtransportiert, den Aktivisten in Baumhäusern besetzt haben. RWE ist Besitzer des Waldes und will in dem Forst für den Braunkohle-Abbau roden. Der Konzern darf damit aber frühestens im Oktober beginnen.


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