NRW

Anklage: 28-Jähriger soll Bekannten erstochen haben

Kriminalität

Dienstag, 30. April 2019 - 15:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Delbrück. Weil er einen Bekannten im Streit erstochen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Paderborn einen 28-Jährigen angeklagt. Er soll sich wegen Totschlags vor dem Landgericht verantworten, wie die Ermittler am Dienstag mitteilten. In einer Novembernacht 2018 waren die beiden Männer im ostwestfälischen Delbrück zufällig aufeinander getroffen und in einen Streit geraten. In der Folge soll der Beschuldigte auf den Oberkörper des 33 Jahre alten Opfers eingestochen haben. Er starb noch am Tatort und wurde später von Passanten gefunden. Die Tatwaffe, ein Messer oder ähnliches, konnte bislang nicht gefunden werden. Früheren Ermittlerangaben zufolge handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen in Russland geborenen Deutschen.

Die beiden Männer sollen schon davor immer mal wieder gestritten haben. Worum es in der Tatnacht genau ging, solle nun die Gerichtsverhandlung zeigen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Beschuldigte habe ausgesagt, in Notwehr gehandelt zu haben. Er habe den anderen nicht töten wollen.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.