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NRW

Anwohner nach Grubengas-Austritt in Sicherheit gebracht

Notfälle

Mittwoch, 6. Juni 2018 - 22:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Hamm. Explosionsgefahr in Hamm: Bei einer Fernwärme-Bohrung sind Arbeiter am Mittwoch im Stadtteil Pelkum in 80 Metern Tiefe auf Grubengas gestoßen. Das „wilde Gas“ sei an die Oberfläche gelangt und unkontrolliert ausgeströmt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Abend. Wegen der Explosionsgefahr wurden den Angaben zufolge vier Straßen gesperrt. Rund 130 Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Das Gas stammt den Angaben nach aus einer stillgelegten Bergwerksgrube am Nordostrand des Ruhrgebiets.

Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, betonte der Sprecher. Die Feuerwehr sei mit 120 Einsatzkräften vor Ort, die Anwohner würden in einer Sammelstelle von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei betreut. Sie sollten in Hotels oder bei Verwandten und Bekannten untergebracht werden. „Ein Ende des Einsatzes lässt sich noch nicht absehen“, berichtete der Sprecher am späten Abend.

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Experten seien mit Messgeräten vor Ort. Erst wenn sich das Gas verflüchtigt habe, könnten die Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Laut Feuerwehr wollten Experten versuchen, das Leck abzudichten.

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