NRW

Arbeitslosigkeit in NRW sinkt im März nur wenig

Freitag, 31. März 2023 - 10:15 Uhr

von dpa

© Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Der wichtigste Bremsklotz für den Arbeitsmarkt sei die aktuelle konjunkturelle Stagnation, sagte er. Dies führe dazu, dass die Unternehmen zwar ihre Beschäftigten behielten, aber noch nicht in großem Umfang neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellten. Außerdem würden wieder mehr Menschen aus der Ukraine von den Jobcentern betreut. „Positiv ist, dass sich im März deutlich weniger Menschen arbeitslos gemeldet haben als noch einen Monat zuvor“, sage Schüßler.

Der Ausbildungsmarkt in NRW entwickelt sich unterdessen nach Angaben der Arbeitsagentur immer mehr zu einem Bewerbermarkt. So meldeten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von Oktober bis März 90.701 Ausbildungsstellen und damit annähernd so viele wie im selben Zeitraum vor einem Jahr. Die Zahl der Jugendlichen auf der Suche nach einer dualen Ausbildung ging jedoch noch einmal spürbar zurück. Bis Ende März meldeten sich 75.770 Bewerber - noch einmal 4 Prozent weniger als vor einem Jahr. „Für junge Menschen gibt es aktuell auf dem Ausbildungsmarkt so gute Chancen und Angebote wie schon seit langem nicht mehr“, sagte Schüßler.

Karte

Die regionalen Unterschiede auf dem nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt waren auch im März groß. Am höchsten war die Arbeitslosenquote mit fast 10 Prozent im Ruhrgebiet. Im Rheinland und im Bergischen Land lag sie bei 7 Prozent, in Ostwestfalen-Lippe bei 5,6 und in Südwestfalen bei 5,5 Prozent. Am niedrigsten war die Arbeitslosenquote mit 4,5 Prozent im Münsterland.


Die Kommentarfunktionalität wurde für diesen Artikel deaktiviert.

In einem Kölner Park haben Anwohner am Freitag die Leiche eines Mannes gefunden, der möglicherweise umgebracht worden ist. Es gebe Hinweise, die auf eine äußerliche Gewalteinwirkung hindeuten könnten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Der Tote sei noch nicht abschließend identifiziert. Es ermittelt eine Mordkommission. Zu weiteren Hintergründen und der genauen Art der „äußerlichen Gewalteinwirkung“ äußerten sich die Ermittler zunächst nicht.