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NRW

Aschermittwoch beendet Karneval

Brauchtum

Mittwoch, 14. Februar 2018 - 01:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Jeder Karnevalist weiß: Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Aber er weiß auch: Die nächste Session kommt bestimmt.

Karnevalisten tragen den „Nubbel“ in einem Trauermarsch. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Schluss mit lustig: Am Aschermittwoch enden die tollen Tage und die Fastenzeit beginnt. Sie dauert nach christlichem Verständnis 40 Tage bis Ostern, wobei die Sonntage nicht mitgerechnet werden. In der Aschermittwochsmesse bekommen katholische Gläubige ein Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet, was sie an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern soll. Karnevalisten treffen sich zum Fischessen. In Düsseldorf wird die Narrenfigur Hoppeditz öffentlich verbrannt. Die Kölner verbrennen schon am Dienstagabend den Nubbel, der stellvertretend für ihre Sünden büßen soll.

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Im Südwesten nehmen die Narren tränenreich Abschied von der Fastnacht. Mit großem Wehklagen und lautem Jammern wird bei den verschiedenen Ritualen im Land das Ende der närrischen Zeit besiegelt. Oft geben die Narren außerdem die Schlüssel der Rathäuser zurück und fällen ihre Narrenbäume. In vielen Orten wird die Fastnacht in Form einer Stroh-Hexe verbrannt, ersäuft oder vergraben.

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