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NRW

Attentäterin hat keine Bewährungsauflagen mehr zu erfüllen

Justiz

Montag, 22. Juni 2020 - 11:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Rund 30 Jahre nach dem Messerangriff auf den damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Oskar Lafontaine gelten für die Attentäterin keine Bewährungsauflagen mehr. Das zuständige Landgericht Kleve habe die entsprechende Entscheidung bereits im Juli 2019 getroffen, teilte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Montag mit. Das Gericht habe erklärt, dass von der Frau nicht mehr zu erwarten sei, dass sie Straftaten begehe.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

Die mittlerweile 72 Jahre alte Frau habe zuvor zum Beispiel noch unter Führungsaufsicht gestanden. „Die ist beendet worden.“ Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ darüber berichtet.

Die frühere Arzthelferin hatte Lafontaine 1990 bei einem Wahlkampfauftritt in Köln-Mülheim mit einem Messerstich nahe der Halsschlagader lebensgefährlich verletzt. Im folgenden Strafprozess bescheinigten ihr Gutachter eine Schizophrenie. 2013 war sie auf Bewährung aus einem Krankenhaus für psychisch kranke Straftäter entlassen worden. Es galten danach aber eine Reihe von Auflagen.

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