Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
NRW

Auch Kölns Modeste mit Protest gegen Rassismus

Fußball

Dienstag, 2. Juni 2020 - 07:22 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Köln. Anthony Modeste vom 1. FC Köln hat sich mit einem Torjubel den Protesten zum Tod des Afroamerikaners George Floyd und gegen Rassismus angeschlossen. Der französische Stürmer zeigte nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:3 gegen RB Leipzig in der Fußball-Bundesligapartie am Montagabend demonstrativ seine helle Innenseite der rechten Hand und die dunkle Außenseite der linken Hand nebeneinander. Auf Instagram schrieb er zu einem Foto dieser Szene: „#noracism#strongertogether#justiceforgeorgefloyd“ (#keinRassismus#gemeinsamstärker#GerechtigkeitfürGeorgeFloyd). Sein Verein wertete dies als „klares Signal“ des 32-Jährigen.

Kölns Trainer Markus Gisdol (r) bedankt sich nach dem Spiel bei Anthony Modeste. Foto: Ina Fassbender/AFP/POOL/dpa/Archivbild

Am vergangenen Spieltag hatten durch verschiedene Aktionen und Gesten auch die Profis Jadon Sancho und Achraf Hakimi von Borussia Dortmund sowie Weston McKennie vom FC Schalke 04 und Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach auf dem Rasen gegen den gewaltsamen Tod von Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in den USA protestiert.

DFB-Präsident Fritz Keller hatte Verständnis und „großen Respekt“ dafür geäußert. „Ob und welche Sanktionen die Solidaritätsbekundungen der Spieler nach sich ziehen werden, muss der DFB-Kontrollausschuss klären“, hieß es vom Deutschen Fußball-Bund weiter. Es solle festgestellt werden, „ob das Spiel und das Spielfeld der richtige Ort für diese Handlungen sind“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch. In den DFB-Regeln heißt es unter anderem, dass die Spieler keine Unterwäsche mit „politischen, religiösen oder persönlichen Slogans“ zeigen dürfen. Auf diese Weise hatten die beiden Dortmunder Profis ihren Protest ausgedrückt.

Ihr Kommentar zum Thema

Auch Kölns Modeste mit Protest gegen Rassismus

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha