Auch große Ketten gehen gerichtlich gegen Teil-Lockdown vor

dpa/lnw Münster. Neben einzelnen Wirten, Kosmetikstudios oder einem Bordell haben auch große Ketten Eilanträge gegen die neue Coronaschutz-Verordnung in NRW eingereicht: Unter anderem will ein Spielhallenbetreiber mit 100 Filialen in NRW wieder öffnen. Außerdem eine Fitnessstudio-Kette, deren Filialen normalerweise 24 Stunden am Tag geöffnet haben. Nach Angaben des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Münster sind bis Dienstag insgesamt 25 Eilanträge eingegangen, darunter auch von Tennishallen-Betreibern und Hotels.

Wann über die Anträge entschieden wird, steht laut Gericht noch nicht fest. Die Beschwerden richten sich jeweils gegen einzelne Abschnitte der Coronaschutz-Verordnung, die seit Montag in Kraft ist. Die Verordnung ist der rechtliche Rahmen für den Teil-Lockdown in NRW. Sie gilt zunächst bis Ende November.