NRW

Aus Wut Sprengsatz geworfen: Bewährungsstrafe

Prozesse

Donnerstag, 19. November 2020 - 12:37 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Aachen. Wegen einer Attacke auf einen Sicherheitsmitarbeiter einer Bank mit einem selbstgebastelten Sprengsatz ist ein Mann in Aachen zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Er sei am Mittwoch des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung für schuldig befunden worden, sagte am Donnerstag ein Sprecher des Landgerichts Aachen.

Ein Richterhammer und ein Strafgesetzbuch liegen auf einem Tisch. Foto: picture alliance / dpa

Der 36-Jährige hatte im April in Würselen bei Aachen eine Bombe mit 67 Nägeln, Metallteilen und dem Abrieb von Wunderkerzen in Richtung des Security-Manns geworfen. Der Grund dafür war, dass der Mitarbeiter ihm den Zutritt zur der gerade im Umbau befindlichen Filiale verwehrt hatte. Der Mitarbeiter konnte den Sprengsatz wegtreten, erlitt allerdings ein Knalltrauma.

Vor Gericht hatte der Angeklagte erklärt, er habe nur erschrecken und nicht verletzen wollen. Außerdem sagte er, dass er sich zu der Zeit in einer persönlichen Belastungssituation befunden habe.

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