NRW

Aussagen im Ausschuss: Ermittlungen wegen veränderter Akten

Kriminalität

Montag, 8. März 2021 - 15:13 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Paderborn. Nach Zeugenaussagen im Untersuchungsausschuss Lügde im nordrhein-westfälischen Landtag hat die Staatsanwaltschaft Paderborn Ermittlungen gegen eine Mitarbeiterin des Kreisjugendamtes Höxter eingeleitet. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Montag in Paderborn mit. Dabei geht es laut Mitteilung um den Anfangsverdacht der Urkundenunterdrückung. Die Mitarbeiterin soll laut Zeugenaussagen eine Akte nachträglich verändert haben. Die vom Jugendamt angeforderten Akten liegen in Paderborn vor und es werde ermittelt, teilte die Behörde mit.

Justitia-Abbildungen sind an einer Scheibe zu sehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Oberstaatsanwalt Marco Wibbe rechnet für frühestens Ende April mit einem Ergebnis. Das Kreisjugendamt Höxter war für ein Mädchen zuständig, das auf dem Campingplatz in Lügde sexuell missbraucht wurde.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-737527/2

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