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NRW

Autofahrer durch mehr Tempo beim Brückenbau entlasten

Bau

Donnerstag, 23. Juli 2020 - 12:52 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Unna. Verkehrsminister Hendrik Wüst will bei der Bewältigung des Sanierungsstaus bei Autobahnbrücken in NRW häufiger auf neue und damit schnellere Brückenbauverfahren setzen. Seinen Angaben zufolge müssen mehr als 6000 Brücken in den nächsten Jahren erneuert oder von Grund auf saniert werden. „Der Druck ist so gewaltig geworden, dass man sich auch öffnen muss, mal mehr Geld für Tempo auszugeben“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Unna.

Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, sitzt bei einem Besichtigungsbesuch über das schnelle Bauverfahren bei Autobahnbrücken auf einer Leitplanke der neu errichteten A1-Brücke Afferder Weg. Foto: Guido Kirchner/dpa

Dort ist gerade eine sechsstreifige Autobahnbrücke der A1 in Rekordzeit fertiggestellt worden - mehr als neun Monate seien eingespart worden. Wie Vertreter des Landesbetriebs Straßen.NRW und der zuständigen Baufirma schilderten, kamen statt der herkömmlichen Bauweise, bei denen der Beton vor Ort erst aushärten muss, riesige Fertigbauteile zum Einsatz. Auch beim Bau der Brückenkante erprobten die Fachleute mit einer vorgefertigten Stahlform ein zeitsparendes Verfahren.

Das Beispiel zeige zwar, dass die reinen Brückenbaukosten durch den Fertigteileinsatz zwar höher lägen - der Minister bezifferte sie auf 5,5 Millionen Euro zu geschätzten 3,5 Millionen bei herkömmlicher Bauweise. „Aber der volkswirtschaftliche Nutzen ist natürlich gigantisch“, sagte Wüst. Bauzeitverkürzung bedeute weniger Staus, weniger Belastung durch Staus oder in anderen Fällen durch Umleitungsverkehre. „Deswegen ist das im Sinne der Steuerzahler nicht nur in Ordnung, sondern dringend geboten, das so zu machen“, sagte Wüst.

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