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NRW

Batterieforschung: Laschet blockt Kritik an Standort Münster

Energie

Dienstag, 2. Juli 2019 - 17:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Kritik von Regierungschefs anderer Bundesländer an der Entscheidung für Münster als Hauptstandort zur Batteriezellenforschung scharf zurückgewiesen. „Es verwundert mich, dass drei Kollegen jetzt eine kleinteilige Standortdebatte mit dem Brief an die Bundeskanzlerin beginnen“, sagte Laschet am Dienstag in Düsseldorf. Der Vorwurf verkappter Standortpolitik zugunsten des Münsterlandes sei „abwegig“. „Wenn irgendeine Region in Deutschland keine Strukturhilfe braucht, dann ist es das Münsterland.“

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, verfolgt die Sitzung im Landtag. Foto: Federico Gambarini/Archivbild

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hatte am Freitag bekanntgegeben, dass Münster den Löwenanteil bekommt in einem insgesamt 500 Millionen Euro schweren Förderpaket des Bundes.

Die Entscheidung sorgte in anderen Ländern für schlechte Laune. Die Ministerpräsidenten von Bayern (Markus Söder, CSU), Baden-Württemberg (Winfried Kretschmann, Grüne) und Niedersachsen (Stephan Weil, SPD) beschwerten sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darüber. „Mit der Entscheidung für Münster, die wohl einen langwierigen Aufbau neuer Strukturen nach sich zieht, wird wertvolle Zeit im Wettlauf gegen Deutschlands Wettbewerber verloren“, heißt es in dem Schreiben. Batteriezellen sind eine Schlüsseltechnologie für die E-Mobilität.

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