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NRW

Baukonzern Porr wehrt sich gegen Vorwürfe an Rheinbrücke

Verkehr

Freitag, 24. April 2020 - 18:10 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Leverkusen. Der vom Land NRW beim Bau der Leverkusener Rheinbrücke rausgeschmissene Baukonzern Porr weist die Vorwürfe zurück und deutet juristische Schritte an. Die angeblichen Mängel an Stahlbauteilen seien „im voluminösen Stahlbau immer anzutreffen“, teilte das österreichische Unternehmen am Freitag mit. „Es entspricht dem üblichen Standard im Stahlbau, verbliebene Restmängel an den Elementen auf der Baustelle vorzunehmen.“ Auch der TÜV Rheinland hatte zuletzt bestätigt, dass eine Neuherstellung der Teile nicht nötig sei.

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hatte den Vertrag mit dem Baukonzern für das Großprojekt gekündigt und das mit Mängeln an Stahlbauteilen begründet. Die Bauteile erfüllten „weder die deutschen Normen noch die vertraglichen Vereinbarungen“, hatte Straßen.NRW mitgeteilt.

Porr warf im Gegenzug Straßen.NRW vor, Probleme mit Asbest und PCB an der alten Brücke nicht ernstgenommen zu haben. „Das Bauvorhaben hat schon problematisch begonnen, da man wegen massiver Fehler in der Entwurfsplanung und fehlender Kampfmittelsondierung durch Straßen.NRW schon zu Beginn mindestens ein Jahr Verzögerung hatte“, schrieb der österreichische Konzern. Zugleich betonte das Unternehmen: „Die Porr ist bestens vorbereitet, ihren Rechtsstandpunkt zu vertreten und ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren.“

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