Beerbaum will für Springreiter auch Dressur-Titelkämpfe

dpa Riesenbeck. Ludger Beerbaum will mit seinen Geschäftspartnern nach der derzeit laufenden Europameisterschaft für Springreiter auch die Titelkämpfe in der Dressur ins westfälische Riesenbeck holen. „Wir haben uns für 2023 beworben“, sagte der Reiter und Unternehmer am Donnerstag. Die diesjährige Dressur-EM beginnt am Dienstag in Hagen am Teutoburger Wald, nur 35 Kilometer von Riesenbeck entfernt.

Beerbaum will für Springreiter auch Dressur-Titelkämpfe

Veranstalter Ludger Beerbaum (2.v.r.) steht neben Parcourschef Frank Rothenberger (r). Foto: Friso Gentsch/dpa

Der 58 Jahre alte Beerbaum hat einen wesentlichen Teil seines geschäftlichen Engagements an die Global Equestrian Group verkauft, bei der er nun Teilhaber ist. Auf dem Gelände von Riesenbeck International, wo bis Sonntag die Springreiter um Medaillen kämpfen, sollen laut Beerbaum pro Jahr zehn bis zwölf internationale Turniere stattfinden. Auch ein Nationenpreis sei denkbar, erklärte Beerbaum: „Sag niemals nie.“ Traditionell wird der Nationenpreis von Deutschland beim CHIO in Aachen geritten.

Der viermalige Olympia-Goldgewinner hat nach Bronze mit dem Team in Rio de Janeiro seine Karriere im Nationalteam beendet. Beerbaum reitet aber weiter bei großen Turnieren. Außerdem ist er als Geschäftsmann sehr aktiv, verkauft unter anderem Pferdefutter.

© dpa-infocom, dpa:210902-99-65286/2