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NRW

Behinderten Arbeitskollegen erpresst: Mann vor Gericht

Prozesse

Donnerstag, 1. März 2018 - 04:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. In einer Düsseldorfer Spedition ist ein behinderter Mitarbeiter erpresst worden. Nun muss ein Kollege des Mannes auf die Anklagebank. Er soll die Gutgläubigkeit des Opfers schamlos ausgenutzt haben.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv

Ein 46-jähriger Düsseldorfer soll einen behinderten Arbeitskollegen um rund 10 000 Euro erpresst haben. An diesem Donnerstag (8.30 Uhr) steht der Angeklagte wegen räuberischer Erpressung vor dem Amtsgericht.

Das Opfer, ein geistig eingeschränkter und sehbehinderter 60-Jähriger, hatte seinen Arm auf die Schulter einer Kollegin gelegt. Der 46-Jährige soll ihm daraufhin weisgemacht haben, dass dies eine schwere Sexualstraftat darstelle. Nur gegen Zahlung von 3000 Euro gehe er nicht zur Polizei.

Anschließend soll er mit weiteren Drohungen noch rund 7000 Euro erpresst haben. Er soll dem Opfer auch gedroht haben, ihm Rocker auf den Hals zu hetzen. Anfang 2017 hatte der 60-Jährige dann seinen anderen Kollegen erzählt, dass er erpresst wird. Daraufhin hatten diese die Polizei eingeschaltet.

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