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NRW

Bei Zugunglück mehr Insassen als angenommen

Unfälle

Mittwoch, 6. Dezember 2017 - 13:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Meerbusch. Im verunglückten Regionalzug bei Neuss waren nach Angaben des Rettungsdienstes deutlich mehr Menschen als zunächst angenommen. Es seien 173 Menschen in dem Regionalzug angetroffen worden, sagte Marc Zellerhoff, der ärztliche Leiter Rettungsdienst im Rhein-Kreis am Mittwoch in Meerbusch. Zunächst war von rund 150 Insassen die Rede gewesen.

Der teilweise entgleiste Güterzug (l) und der Personenzug in Meerbusch. Foto: Roland Weihrauch

Nach Angaben Zellerhoffs, der am Dienstagabend nach dem Zusammenstoß des Regionalzuges mit einem Güterzug selbst am Unglücksort war, wurden 7 Menschen schwer verletzt, ein weiterer erlitt einen Oberschenkelhalsbruch und musste mit einem Rettungshubschrauber transportiert werden.

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Die Bundespolizei sprach dagegen von 9 Schwerverletzten und insgesamt 50 Verletzten. „Die Medizin ist ein bisschen grau und eine Verletzung wie eine Verrenkung tritt in einigen Fällen auch erst später auf“, sagte Zellerhoff zu den unterschiedlichen Angaben. Er wollte sich zunächst nicht auf eine genaue Zahl von Verletzten festlegen.

Der Regional-Express war auf der Strecke von Köln nach Krefeld (RE7) auf einen stehenden Güterzug geprallt.

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