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NRW

Bekannten mit Schuss aus Kalaschnikow verletzt: Haftstrafe

Urteile

Montag, 20. Januar 2020 - 18:38 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. Mit einer Kalaschnikow schießt ein Mann auf einen Bekannten. Vor Gericht spricht er von einem unglücklichen Zufall. Die Richter können ihm das Gegenteil nicht nachweisen.

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Das Dortmunder Landgericht hat einen 34-jährigen verurteilt, weil er mitten in der Dortmunder Innenstadt einen Bekannten mit einem Schuss aus einem Kalaschnikow-Sturmgewehr schwer verletzt hat. Die Richter verhängten drei Jahre und sechs Monate Haft wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Der 34-jährige Deutsche hatte behauptet, dass sich der Schuss auf den Bekannten im Sommer vergangenen Jahres unabsichtlich gelöst habe. Im Urteil hieß es am Montag, dass dem Angeklagten das Gegenteil nicht nachgewiesen werden könne. Das Opfer hatte einen Durchschuss des Oberschenkels erlitten und viel Blut verloren. Die Ärzte mussten sogar eine Notoperation durchführen, um das Leben des Mannes zu retten.

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