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NRW

Berufsverkehr startet nach Sturm „Sabine“: Wenig Stau

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Montag, 10. Februar 2020 - 07:19 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Der Berufsverkehr in Nordrhein-Westfalen ist nach Sturm „Sabine“ am Montagmorgen ohne größere Staus und Behinderungen angelaufen. Die Züge fuhren dagegen nicht, nachdem DB Regio am Sonntag NRW-weit wegen des Sturms den Betrieb eingestellt hatte. Sobald es hell sei, würden Erkundungsfahrten mit langsamem Tempo gestartet, um Strecken schrittweise wieder freizugeben, sagte ein DB-Sprecher. Das Unternehmen rechnete den ganzen Tag über mit Behinderungen.

Auf den Autobahnen meldete der WDR landesweit um 6.23 Uhr 31 Kilometer Stau - vergleichsweise wenig an einem Montagmorgen. „Vielleicht arbeiten heute einige von zu Hause aus oder nehmen Urlaub“, spekulierte ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei.

Nach seinen Angaben blockierten umgestürzte Bäume weiter die A4 Richtung Köln zwischen Elsdorf und Kerpen. Die Sperrung werde bis etwa 9 Uhr anhalten. In Hagen bleibe die A45 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen dem Kreuz Hagen und der Anschlussstelle Hagen-Süd voraussichtlich bis 13.00 Uhr voll gesperrt. In beiden Fällen werde aus Sicherheitsgründen mit dem Entfernen der Bäume gewartet, bis es hell ist.

Auch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen waren am Morgen stellenweise noch nicht nutzbar. Sperrungen wegen umgestürzter Bäume gab es laut Polizei etwa an der B 238 in Detmold und an der B1 bei Blomberg. Sie sollten jeweils bis etwa acht Uhr anhalten. „Wir sind glimpflich davon gekommen“, sagte ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale von Straßen.NRW. Der Sturm sei zu einem Zeitpunkt gekommen, an dem die Bäume schon keine Blätter mehr trugen. „Da hatte der Wind weniger Angriffsfläche als bei früheren Stürmen.“ Umgekippte Bäume auf kleineren Straßen seien teils auch schon in der Nacht entfernt worden.

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