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NRW

Beschäftigte der Ford-Werke legen Arbeit nieder

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Donnerstag, 1. Februar 2018 - 07:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Köln. Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie haben mit den Kölner Ford-Werken erstmals einen Großbetrieb in Nordrhein-Westfalen erreicht. Die IG Metall rief in der Nacht zum Donnerstag zu Arbeitsniederlegungen auf. Bei einer zweiten Warnstreikwelle sollen über 20 000 Beschäftigte an Aktionen teilnehmen, erklärte ein IG-Metall-Sprecher. Geplant sei, die Produktion in landesweit 22 Betrieben lahmzulegen. Die Gewerkschaft hatte zuvor angekündigt, die bundesweit organisierten Warnstreiks bis zum Freitag fortführen zu wollen.

IG-Metall-Gewerkschafter versammeln sich vor dem Ford Werk. Foto: Oliver Berg

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Die Gewerkschaft verlangt für die bundesweit rund 3,9 Millionen Beschäftigten der Branche - darunter etwa 700 000 in NRW - sechs Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und Möglichkeiten zur Reduzierung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden. Bestimmte Gruppen wie Schichtarbeiter, pflegende Angehörige oder Eltern junger Kinder sollen dabei einen Teil-Ausgleich für entgangenen Lohn erhalten, was die Arbeitgeber bislang strikt ablehnen. Die Arbeitgeber haben bisher eine Einmalzahlung von 200 Euro und zwei Prozent mehr Einkommen für 15 Monate geboten.


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