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NRW

Bielefeld und Paderborn: einheitliche Regel für Fanrückkehr

Fußball

Mittwoch, 22. Juli 2020 - 13:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Bielefeld. Die ostwestfälischen Fußballclubs Arminia Bielefeld und SC Paderborn machen sich für eine bundesweite Lösung bei der möglichen Rückkehr von Fans in die Stadion stark. „Ich denke, dass es eine einheitliche Regelung geben muss“, sagte Arminia-Sportchef Samir Arabi der „Neuen Westfälischen“ (Dienstag). Beide Clubs arbeiten auf Empfehlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden an individuellen Konzepten, sehen dabei aber die Gefahr von Ungerechtigkeit.

So könnten an manchen Standorten Arenen zur Hälfte gefüllt sein, während anderswo nur zehn Prozent der jeweiligen Kapazität genutzt werden darf. Nicht zuletzt deshalb schloss sich SCP-Geschäftsführer Martin Hornberger der Meinung von Arabi an: „Natürlich müssen die Bedingungen vor Ort untersucht werden. Man muss schauen, welches Stadion wofür geeignet ist. Doch grundlegende Dinge sollten bundesweit einheitlich geregelt werden.“ Dazu zähle beispielsweise auch die Frage, ob Gäste-Fans zugelassen werden.

So hatte der ehemalige DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig unlängst für eine Lösung plädiert, die sich am „Schwächsten“ orientiert: „Wenn am Ende nur 15 Prozent ins Stadion dürfen, dann ist es halt für alle so, auch wenn woanders mehr Zuschauer ins Stadion dürften.“

Arabi wertet die Unterstützung durch die Fans als wichtigen Faktor im Kampf um den Klassenverbleib. „Gerade ein Aufsteiger braucht sein Publikum“, sagte der Sportchef des Bundesliga-Rückkehrers aus Bielefeld. Auch Hornberger hofft auf Zuschauer in der Paderborner Benteler-Arena. Nach den Modellen im DFL-Leitfaden wären maximal 4 200 Besucher zugelassen. Das Konzept will der Bundesliga-Absteiger mit den zuständigen Behörden und beteiligten Partnern wie den Ordnungsdiensten, Caterern und dem öffentlichen Nahverkehr erstellen. „Da wartet eine Menge Arbeit auf uns“, sagte der SCP-Geschäftsführer.

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