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Bierhoff zum drohendem Ausfall von Hofmann: „Angst davor“

Mittwoch, 19. Oktober 2022 - 13:00 Uhr

von dpa

© Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Der 30 Jahre alte Profi hatte sich am Dienstagabend beim Gladbacher Pokal-Aus in Darmstadt bei einem Sturz auf die linke Schulter nach einem Zweitkampf verletzt. Er musste zur Pause ausgewechselt werden. Gladbachs Trainer Daniel Farke sprach im Anschluss vom Verdacht auf eine Schultereckgelenksprengung, die eine längere Pause nach sich ziehen würde. „Ich hoffe, das erfüllt sich nicht“, sagte Farke.

Ein Ausfall von Hofmann bei der am 20. November beginnenden WM in Katar wäre eine bittere Nachricht für Bundestrainer Hansi Flick. Hofmann ist gesetzt für den DFB-Kader und hatte sich unter Flick zu einem Leistungsträger entwickelt. „Mich freut, welchen Werdegang er auch bei uns in der Nationalmannschaft gegangen ist“, sagte Bierhoff. Mit seiner Vielseitigkeit biete Hofmann den Trainern „mehrere Optionen“. Er habe im Nationaltrikot „wirklich tolle Leistungen gezeigt. Ich hoffe, dass er sich wieder erholt“, sagte der Nationalmannschaftsdirektor.

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Bierhoff beobachtet die Spiele aktuell schon mit Bedenken, zumal sich die Ausfälle und Verletzungen von WM-Kandidaten - nicht nur in Deutschland - angesichts der hohen Belastung im eng getakteten Spielplan bis zum Turnier in Katar häufen. „Da hat man immer Angst vor, dass wichtige Spieler kurzfristig ausfallen und keine Zeit mehr haben, für das Turnier fit zu werden“, sagte Bierhoff. 

Am vergangenen Wochenende hatte sich Bayern-Profi Leroy Sané einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Auch Kapitän und Nationaltorhüter Manuel Neuer muss bei den Münchnern aktuell wegen Problemen am Schultereckgelenk pausieren. Bei Sané und Neuer habe er aber „keine Warnzeichen“ mit Blick auf die WM vernommen. Bei Hofmann sieht das anders aus.


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Knapp drei Monate nach Absturz eines Kleinflugzeugs in Duisburg in der Nähe eines vollbesetzten Zirkuszeltes sind Experten-Einschätzungen zu dem Unglück bekannt geworden. Der 54 Jahre alte Pilot habe bei einer Kurve in geringer Höhe die Kontrolle über das Ultraleichtflugzeug (UL) verloren, heißt es in einem Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Das UL sei über die linke Tragfläche abgekippt, beim Aufprall am Boden sei dann der Brand entstanden. Der Pilot und sein Fluggast waren ums Leben gekommen. Auch die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ hatte über die BFU-Erkenntnisse berichtet.