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NRW

Bluttat in Schule: 15-Jähriger wegen Mordes vor Gericht

Prozesse

Donnerstag, 14. Juni 2018 - 01:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Dortmund. In einer Gesamtschule in Lünen ersticht ein 15-Jähriger seinen Mitschüler. Jetzt beginnt der Mordprozess. Der Angeklagte soll schon zuvor oft als aggressiv aufgefallen sein.

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit beginnt heute am Dortmunder Landgericht der Mordprozess gegen einen 15-jährigen Jugendlichen aus Lünen. Der Angeklagte soll am 23. Januar in seiner Gesamtschule einen 14 Jahre alten Mitschüler erstochen haben. Das Opfer hatte bei der Attacke schwere Verletzungen am Hals erlitten und war noch am Tatort gestorben.

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Die Polizei konnte den 15-Jährigen nach einer kurzen Flucht schnell fassen und festnehmen. Noch am selben Tag gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass der Schüler schon früher durch aggressives Verhalten aufgefallen sein soll. Zwischenzeitlich habe er sogar als „unbeschulbar“ gegolten und sei deshalb aus dem normalen Unterrichtsbetrieb der Schule herausgenommen worden. Anfang des Jahres sollte aber offenbar ein neuer Anlauf in Richtung Normalität unternommen werden. Auf einem Flur im Schulgebäude kam es dann jedoch zu der tödlichen Bluttat.

Bei seiner Vernehmung durch die Polizei soll der 15-Jährige erklärt haben, das spätere Opfer habe seine neben ihm auf dem Flur stehende Mutter provozierend angeschaut. Für den Prozess hat das Dortmunder Landgericht zunächst sechs Verhandlungstage angesetzt. Zuschauer sind wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten nicht zugelassen.

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