Bluttat mit drei Toten im Heim: Prozessbeginn in Wuppertal

dpa/lnw Wuppertal. Mit mehreren Messern soll ein Bewohner einer Einrichtung in Wuppertal über seine Mitbewohner hergefallen sein. Am Ende sind drei Menschen tot. Nun wird das grausige Geschehen vor Gericht aufgerollt.

Bluttat mit drei Toten im Heim: Prozessbeginn in Wuppertal

Eine Statue der Göttin Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: S. Puchner/Archiv

Neun Monate nach der Bluttat mit drei Toten in einer Wuppertaler Sozialeinrichtung steht der mutmaßliche Messerstecher von heute an (9.15 Uhr) vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hat seine Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie beantragt. Der 42-Jährige soll im Mai 2017 mit mehreren Messern bewaffnet durch das Wohnheim gezogen sein und auf verschiedenen Etagen drei Mitbewohner mit zahlreichen Messerstichen umgebracht haben.

Zur Tatzeit soll er an einer Psychose erkrankt gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb von der Schuldunfähigkeit aus. Sie wirft dem Mann zugleich dreifachen Totschlag vor. Das Landgericht hat für den Prozess bis zum 7. März sechs Verhandlungstage angesetzt.