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NRW

Bodycams am Hauptbahnhof: Weniger Angriffe auf Mitarbeiter

Kriminalität

Donnerstag, 5. Oktober 2017 - 06:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Köln. Die Kamera auf der Schulter soll für die Träger mehr Sicherheit bringen. Denn mit der Bodycam können Drohungen und Angriffe aufgezeichnet werden. Die Bahn zieht in Köln eine Zwischenbilanz.

Mit einer „Body-Cam“ steht ein Polizeibeamter am Bahnhof. Foto: Maja Hitij/Archiv

Die Bodycams für Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn am Kölner Hauptbahnhof zeigen Wirkung: Es habe keinen Angriff auf einen der 20 Mitarbeiter gegeben, die mit einer solchen Kamera ausgestattet waren, teilte die Deutsche Bahn mit. Anfang des Jahres wurde der Einsatz solcher Körperkameras in Köln getestet. Heute werden Vertreter der Bahn, des Nahverkehrs Rheinland und der Landesverkehrsminister die Ergebnisse des Pilotprojektes vorstellen.

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Wie die Deutsche Presse-Agentur vorab von der Bahn erfuhr, hätten die Sicherheitskräfte insgesamt 2 600 Einsatzstunden mit den Bodycams absolviert. Im gleichen Zeitraum waren laut Bahn auch Streifen ohne solche Kameras unterwegs, insgesamt gut 1 000 Einsatzstunden. Bei diesen Teams ohne Videokameras am Körper sei es zu insgesamt acht Angriffen auf Mitarbeiter gekommen. Für die Bahn ist somit klar: „Bodycams schützen vor Angriffen.“ Das Bahn-Sicherheitspersonal soll deutschlandweit mit solchen Kameras ausgestattet werden.


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