Brände in Flüchtlingsunterkunft: Verdächtige jünger als 14

dpa/lnw Goch/Krefeld. Nach einer Serie von drei Bränden in einer Flüchtlingsunterkunft in Goch am Niederrhein hat die Polizei zwei junge Tatverdächtige ermittelt. Sie sind jünger als 14 Jahre. Die beiden Strafunmündigen seien für die Brände am 5. Mai sowie am 4. und 15. August verantwortlich, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Ein politisch motivierter Hintergrund konnte ausgeschlossen werden.

Brände in Flüchtlingsunterkunft: Verdächtige jünger als 14

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Zu den Tatumständen und ob die Verdächtigen in der Unterkunft leben, machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Da die beiden Verdächtigen jünger als 14 Jahre sind, wird das Verfahren nicht fortgesetzt.

Beim letzten der drei Brände, die jeweils einen größeren Feuerwehr- und Polizeieinsatz auslösten, war ein Mann verletzt worden, der sich durch einen Sprung aus dem Fenster retten wollte. Darüber hinaus entstand jeweils ein Sachschaden an dem Flüchtlingsheim.

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