NRW

Brandeinsatz bei Eiseskälte: gefrierendes Löschwasser

Brände

Sonntag, 18. Februar 2018 - 16:51 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Netphen. Bei einem Hausbrand in Netphen im Kreis Siegen-Wittgenstein hat die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag nicht nur die Flammen bekämpft - zu schaffen machten den Einsatzkräften auch Temperaturen noch unter zehn Grad minus. Sie ließen das Löschwasser zum Teil gefrieren und brachten vereinzelt Schläuche zum Platzen, die ersetzt werden mussten. Zudem seien die Helfer bei der Eiseskälte nass geworden. „Wir hatten vor Ort auch erheblich mit Glatteisbildung zu kämpfen“, sagte Löschzugführer Sebastian Reh am Sonntag. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden.

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr im Feuerwehrtechnischen Zentrum. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache in einem Holzschuppen an der Rückseite eines Einfamilienhauses ausgebrochen. Der 85 Jahre alte Bewohner des Hauses erlitt eine Rauchgasvergiftung. Helfer retteten ihn. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 100 000 Euro.


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