NRW

Brandstiftung wegen Nachbarschaftsstreit? Prozess beginnt

Kriminalität

Montag, 26. Juli 2021 - 07:04 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Düsseldorf. Erst brannten Mülltonnen, dann ein Auto, dann ein Bauwagen: Um eine Serie von Brandstiftungen geht es vor dem Landgericht Düsseldorf. Hintergrund soll ein schwelender Streit zwischen Nachbarn um das Parken in einem engen Wendehammer sein.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Wegen schwerer Brandstiftung steht ein 24-jähriger Mann von heute an vor dem Landgericht Düsseldorf. Der Lagerist soll im Streit mit einer Nachbarin in Düsseldorf vier Brände gelegt haben. Er soll sich darüber aufgeregt haben, dass die Nachbarin in der kleinen Stichstraße ihre Autos aus Platzmangel im Wendehammer vor ihrem Haus geparkt hat. Die vier Brandstiftungen ereigneten sich im September und Oktober 2020: Dabei wurden zwei Mülltonnen, das Auto der Frau sowie der zu ihrem Wohnhaus gehörende Bauwagen in Brand gesetzt. Der Schaden wird auf 54.000 Euro geschätzt. Der Angeklagte hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert.

Die Ermittler vermuten, dass Auslöser für die Brandstiftungen ein Vorfall von Mitte September 2020 war. Da sollen die Großeltern des Angeklagten in der Stichstraße große Probleme beim Wenden gehabt haben. Für den Prozess sind bis zum 22. November 14 weitere Verhandlungstage angesetzt.

© dpa-infocom, dpa:210726-99-529850/2

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