NRW

Braunkohle: Hunderte spazieren für Erhalt von Lützerath

Demonstrationen

Sonntag, 17. Oktober 2021 - 18:53 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Lützerath. Mehrere hundert Menschen haben am Sonntag mit einem „Dorfspaziergang“ für den Erhalt des vom Abriss bedrohten Braunkohletagebau-Ortes Lützerath demonstriert. Ein Polizeisprecher sagte, die dreistündige Aktion mit rund 700 Teilnehmern bis zum Nachmittag sei friedlich verlaufen. Das Bündnis „Ende Gelände“ berichtete, man habe einen Blockadeturm und ein Tripod-Dreibein errichtet. Die Polizei sprach von einigen Meter hohen Baumstämmen und Ästen, die zeltförmig zusammengestellt worden seien.

Der Braunkohletagebau Garzweiler II. Foto: Henning Kaiser/dpa/Archivbild

Noch vor einem Jahr hätten auf der betreffenden Fläche Wohnhäuser und Bäume gestanden, man wolle weiteren Abriss und Rodung verhindern, hieß es in einer Mitteilung von „Ende Gelände“. RWE will demnächst in dem Ort am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler mit vorbereitenden Arbeiten für die Abbaggerung weiterer Grundstücke beginnen. Lützerath, ein Ortsteil von Erkelenz, hat nur noch wenige Häuser und Bewohner. Ende September waren die Umweltaktivistinnen Greta Thunberg und Luisa Neubauer vor Ort. Die Initiative „Alle Dörfer bleiben“ hatte wöchentliche Dorfspaziergänge angekündigt.

© dpa-infocom, dpa:211017-99-630750/2

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