NRW

Bundesanwaltschaft ermittelt nun zu Synagogen-Anschlägen

Freitag, 2. Dezember 2022 - 18:00 Uhr

von dpa

© Justin Brosch/ANC-NEWS/dpa/Archivbild

Mindestens dreimal war in der Nacht zum 18. November auf das frühere Rabbinerhaus an der Alten Synagoge in Essen geschossen worden. Die Tat könnte nach früheren Angaben der Ermittler in NRW in Zusammenhang mit einem Brandanschlag auf die Hildegardis-Schule in Bochum stehen, die ein 35-Jähriger in derselben Nacht verübt haben soll.

Karte

Der Mann, der die deutsche und iranische Staatsangehörigkeit hat, soll laut der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf zudem Mitte November versucht haben, einen Mittäter für einen Brandanschlag auf die Synagoge in Dortmund zu gewinnen. Dieser habe abgelehnt und sich der Polizei offenbart. Die geplante Tat sei nicht ausgeführt worden. Der Verdächtige kam in Untersuchungshaft.


Die Kommentarfunktionalität wurde für diesen Artikel deaktiviert.

Die FDP-Spitzenpolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat ihre umstrittenen Attacken in einer Karnevals-Büttenrede auf den CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Friedrich Merz verteidigt. „Ich habe auch über Putin, Xi und Trump geredet. Keiner von denen hat sich gemeldet, nur das Büro von Herrn Merz. Man sollte sich nicht so wichtig nehmen“, sagte Strack-Zimmermann bei der Aufzeichnung des „Hauptstadt-Podcasts“ der Medienplattform „The Pioneer“ am Mittwoch in Berlin. Sie riet Merz: „Einfach lachen, wenn die Kamera sich auf einen richtet.“ Büttenreden seien außerdem keine Grundsatzreden.