NRW

Bundeskunsthalle zeigt Werke aus Gurlitt-Fund

Ausstellungen

Dienstag, 27. Juni 2017 - 02:12 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa/lnw Bonn. Die Bundeskunsthalle präsentiert heute einige Werke aus dem Fund des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt. Anfang November startet in Bonn eine große Ausstellung mit rund 250 Kunstwerken aus der Sammlung. Dabei konzentriert sich die Bundeskunsthalle auf Werke, die die Nationalsozialisten meist jüdischen Kunsthändlern und -sammlern geraubt hatten und deren Herkunft ungeklärt ist. Zeitgleich werden im Kunstmuseum Bern im November Werke aus dem Gurlitt-Nachlass gezeigt, die als „entartete Kunst“ galten.

Bundeskunsthalle in Bonn. Foto: Oliver Berg/Archiv

Der 2014 gestorbene Cornelius Gurlitt hatte seine millionenschwere Sammlung dem Kunstmuseum Bern vermacht. Rund 1500 Kunstwerke waren 2012 in Gurlitts Münchner Wohnung und in seinem Haus in Salzburg beschlagnahmt worden. Der spektakuläre Kunstfund, der erst 2013 publik wurde, hatte weltweit Aufsehen erregt.


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