NRW

Bundesweit weniger Badetote: In NRW leichter Anstieg

Schwimmen

Donnerstag, 1. August 2019 - 12:44 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Haltern am See. In den ersten sieben Monaten des Jahres sind bundesweit weniger Menschen beim Baden ertrunken. Das teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Haltern am See (Nordrhein-Westfalen). Insgesamt starben der Statistik zufolge mit Stand vom 20. Juli 250 Menschen und damit 29 weniger als im gleich Zeitraum des Vorjahres.

Gegen den bundesweiten Trend legten die Zahlen dagegen in Nordrhein-Westfalen zu: In NRW ertranken laut DLRG 40 Menschen, drei Tote mehr als zur Sommerzwischenbilanz im vergangenen Jahr, so der DLRG. Am gefährlichsten ist es immer noch an Gewässern wie Seen, Flüssen und Kanälen. In NRW starben allein an Seen und Teichen 14 Menschen. Diese Gewässer werden nicht von Rettungsschwimmern bewacht, weshalb hier viele Menschen ertrinken, wie DLRG-Sprecher Achim Wiese erklärte.

Die DLRG kritisiert die schlechteren Schwimmfähigkeiten gerade bei Kindern. Nur knapp über 40 Prozent der Kinder könnten nach der Grundschule schwimmen. In den 1990er Jahren seien das noch nahezu 90 Prozent gewesen.


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